Grabarten

Rasengräber mit Gestaltungsoption für Sarg- und Urnenbestattungen

In Ergänzung zu den vorhandenen Rasengräbern soll ab 2018 eine neue Variante sowohl für Sarg- als auch für Urnenreihengräber eingeführt werden. Sofern sich diese bei Angehörigen gegenüber den bisherigen Varianten durchsetzt, ist mittelfristig eine Ablösung denkbar.

Generell bieten Rasengräber für die Hinterbliebenen eine pflegefreie Bestattungsform, bei der gleichzeitig eine direkte Namensnennung an der Grabstelle möglich ist. Eine direkt zugeordnete Grabschmuckablage ist ebenfalls möglich, jedoch in der bisherigen Form ohne Gestaltungsoption ausschließlich auf dem Kissenstein bzw. auf dem Fundament des aufstehenden Steines. Bei großflächiger Anordnung ergibt sich dadurch ein teilweise durch Angehörige kritisiertes uniformes Bild. Die erhöhten Kissensteine sind zudem nicht überfahrbar, die Mahd zwischen den Steinen demensprechend aufwendig. Trotz Hinweisen, muss zudem regelmäßig vor der Rasenmahd neben den Steinen angebrachter Grabschmuck etc. entfernt werden. Fehlerhaft positionierte Steine aufgrund schwieriger Einmessung verengen zudem häufig die Durchfahrtswege für Rasenmäher. Es ergeben sich folglich sowohl für Angehörige als auch für den Friedhofsträger Nachteile.

Daher soll die bisherige Grabform zunächst um eine Variante mit Gestaltungsoption ergänzt werden. Hierbei wird die Position des stehenden oder liegenden Grabsteins an das obere Grabende gesetzt und mit sichtbaren Kanten begrenzt. Die Quote fehlerhaft eingemessener Grabsteine sollte so zurückgehen. In der so entstehenden, sich über die gesamte Grabbreite erstreckenden schmalen Fläche, können neben dem Stein (dieser ist nicht zwingend erforderlich) bei der Variante mit Gestaltungsoption nunmehr auch Grabschmuck abgelegt werden. Im Standard ist diese Fläche mit geeignetem Material abgedeckt, so dass von der Gestaltungsmöglichkeit nicht zwingend Gebrauch gemacht werden muss. Im Kern bleibt es eine für Angehörige pflegefreie Grabart.

Zudem eignet sich diese Grabform gut zur einfachen Integration in bereits vorhandene Lücken auf Grabfeldern und kann so zu einer Flächenverdichtung beitragen. Um den kritisierten optisch uniformen Eindruck zu vermeiden, können bei Anlage eines neuen Feldes Rahmenpflanzungen zwischen den Grabreihen (nicht Bestandteil der Gräber) durch die entstehende Kulisse eine optische Trennung bzw. Auflockerung herstellen.

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